
Tour de Ski Etappe 3/4 (ITA), Januar 2026🇮🇹
In der dritten Etappe konnte ich leider nicht alles Gewünschte abrufen, aber ich freute mich umso mehr auf die vierte. Die klassisch 20km Verfolgung startete ich in der grossen Welle. Ich fühlte mich grossartig und konnte teilweise sogar selber für Tempo sorgen. So machte ich 21 Ränge gut und endete in der Tageswertung nicht einmal eine Minute hinter dem Sieger auf Rang 34.

Tour de Ski Etappe 1/2 (ITA), Dezember 2025🇮🇹
Bei der diesjährigen Tour nahm ich den Sprint als Distanzläufer als Einwärmen. Mein voller Fokus lag auf dem klassisch 10km Einzelstart am zweiten Tag. An diesem zeigte ich ein akzeptables Rennen. Ich musste aber feststellen, dass auf der grössten Bühne für mich ein Tag mit Durchschnittsform nicht genug ist, um die gewünschten Ränge zu erreichen. Als bester Schweizer wurde ich 48ter.

EuropaCup Sankt Ulrich (AUT), Dezember 2025🇦🇹
„Entweder du oder dein Teamkollege geht an die Tour de Ski!“ Das war die schwierige Situation vor diesem EuropaCup. Ich konnte mit dem Druck umgehen und zeigte ein starkes Rennen beim klassisch 15km. Wieder um die Führung mitkämpfend kam ich durch einen Deutschen Athleten zu Fall, kämpfte mich zurück und durfte als dritter in einem gut besetzten Feld wieder auf das Podest steigen. Der Platz an der Tour de Ski gehörte somit mir. 🙂

Heimweltcup Davos, Dezember 2025🇨🇭
Mit viel Selbstvertrauen nach einem erfolgreichen Europacup startete ich in die 10km Skating von Davos. Die Atmosphäre, vor Heimpublikum anzutreten war atemberaubend. Ich ging die erste der zwei Runden ein wenig zu schnell an, lag zwischenzeitlich in den besten 30, büsste meinen schnellen Start aber auf der zweiten Runde. Im Ziel landete ich als bester Schweizer auf Rang 45.

EuropaCup Planica (SLO), Dezember 2025🇸🇮
Nach erfolgreichen Test- und nationalen Rennen war es Zeit für den ersten internationalen Vergleich der Saison. Im klassisch 10km verlor ich bei Bestzeit 2km vor dem Ziel meinen Stock! Trotz diesem Malheur schaffte ich es noch, mir den 5ten Rang zu sichern. Am Tag danach, beim skating 10km wandelte ich das Pech vom Vortag in Energie um und erreichte mein bestes Europacup Resultat und eine halbe Selektion für die Olympiade mit meinem zweiten Rang.🥈

EuropaCup Planica (SLO), 2025🇸🇮
Ich kämpfte schon zwei bis drei Wochen mit Lungenproblemen. Trotzdem konnte ich eine Woche zuvor im Sparenmoos einen Sieg einlaufen! Die Lungenprobleme wurden jedoch in Slowenien schlimmer und ich konnte keine Rennen bestreiten um mich nicht noch einmal für den Weltcup aufdrängen . Die Verengungen in der Lunge bringen einen starken Husten mit sich und ich muss diese Probleme zuerst in den Griff bekommen, bevor ich wieder an Wettkämpfen starten kann.

WeltCup Falun (SWE), 2025🇸🇪
Meine letzte Chance, an die WM in Trondheim zu kommen war der Weltcup in Falun. Ich bereitete mich optimal für den 10km klassich Wettkampf vor! Mein Rennen verlief nach Plan und ich liess alles auf der Strecke. In einem knappen Rennen mit einem äusserst starken Teilnehmerfeld reichte die Leistung dann jedoch „nur“ für den 40. Rang. Eine gewisse Enttäuschung, die mich aber auch motiviert, weiter zu trainieren und in der Rangliste besser zu werden!

Schweizermeisterschaften Jaunpass 2025🇨🇭
Ich wollte endlich einen Schweizermeister Titel in der Elitekategorie erringen. Hochmotiviert startete ich deshalb mit einer riskanten Strategie in das 10km klassisch Rennen: VOLLGAS-Von Anfang an und alle abhängen bis ins Ziel. Ich konnte eine starke Form mit guten Skis kombinieren an diesem Tag und verdiente mir den Titel des Schweizermeisters.🥇

Heimweltcup Davos 2024
Es war ein Erlebnis, unter den Rufen so vieler Schweizer Fans die 20 Kilometer zu absolvieren! Mit einer soliden, jedoch noch nicht perfekten Leistung auf einer harten Strecke durfte ich trotz den 37. Ran feiern.

Weltcup Finale Schweden 2024
Am 16. März fand in Falun, Schweden, das Langlauf-Weltcup-Finale statt, an dem ich teilnehmen durfte. Ich startete in seiner favorisierten Disziplin, dem 10 km klassisch Einzelstart, bei dem insgesamt 87 Athleten an den Start gingen. Der Sieg ging an Klaebo, während ich auf Position 36 einlief. Ein solides Ergebnis, da auf die erhofften Top30 nur wenige Sekunden fehlten.

Engadiner Skimarathon 2024
Am Sonntag setzte Nicola, der 22-jährige B-Kaderathlet, beim 54. Engadin Skimarathon ein beeindruckendes Rennen in Szene. Lange Zeit bestimmte er das Tempo in der Spitzengruppe mit. Etwa drei Kilometer vor dem Ziel musste er jedoch zusammen mit Fabrizio Albasini abreissen lassen und sich schließlich mit dem sechsten Platz zufriedengeben.
Für die rund 40 Kilometer auf verkürzter Strecke benötigte Nicola 1:46:15 Stunden und kam gut anderthalb Minuten nach dem norwegischen Sieger Magne Haga ins Ziel. Als drittbester Schweizer platzierte er sich beachtlich hinter Dario Cologna (4.) und Albasini (5.).

Alpencup Schipario 2024
Beim Alpencup in Schipario, Italien, am 24. Februar nahm Nicola am 10km Einzelstart teil und erreichte den 4. Platz, direkt vor seinem Schweizer Teamkollegen Candide Pralong. Zum Podium fehlten ihm lediglich 6,5 Sekunden.

U23-Weltmeisterschaft in Planica (SLO)
Bei sommerlichen Bedingungen in Planica nahm Nicola an den Junioren-Weltmeisterschaften teil und startete in der 4x5km Staffel sowie den Einzelrennen über 10 km und 20 km. Sein Wettkampf begann mit dem 20 km Rennen, das er auf dem 20. Platz abschloss. Nur zwei Tage später folgte das 10 km Rennen, bei dem er den 15. Platz erreichte. Den Abschluss bildete die 4x5km Staffel, in der Nicola gemeinsam mit Fabrizio Albasini sowie Nadja und Marina Kälin einen starken 5. Platz erzielte.

Auftakt ins neue Jahr 2024
Der Start der Tour de Ski in Toblach war durchwachsen. Beim Sprint absolvierte er einen durchschnittlichen Prolog, der nicht für die Qualifikation ausreichte. Am nächsten Tag verfehlte er als 34. knapp die Weltcuppunkte über 10 km. Das 25 km Rennen am dritten Tag verlief jedoch überhaupt nicht wie erhofft. Als positive Wendung diente die Nachricht, dass Nicola bei den Weltcuprennen in Oberhof (GER) und Goms (SUI) sowie bei den U23-Weltmeisterschaften starten durfte.

Qualifikation für die Tour de Ski
Bei der letzten Möglichkeit sich für die Teilnahme an der Tour de Ski zu qualifizieren, startete Nicola denkbar schlecht ins Wochenende. Der Sprint am Freitag lief überhaupt nicht nach Wunsch, was jedoch für den späteren Gedankenprozess vor dem Rennstart am Samstag ausschlaggebend war. Nicola warf alles in die Waagschale und konnte mit dem Doppelstock viel Power entwickeln und bei den Anstiegen durch ein konservatives Tempo Energie sparen. So lief er auf sein erstes AlpenCup-Podium, was gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Tour de Ski war!

Dupaski Festival 2023
Die erste Probe, eine perfekt organisierte „Minitour“ mit vier aufeinanderfolgenden Rollskirennen, fand auch dieses Jahr in der Westschweiz statt. Am Start standen nicht nur etliche SwissSki Athleten, sondern auch skandinavische und französische Profilangläufer. In der ersten Etappe legte ich einen Steigerungslauf hin, platzierte mich schlau und sprintete danach auf das Podium.
Die Nacht nach dem zweiten Rennen, in welchem ich einen zufriedenstellenden fünften Rang belegte, war schrecklich. Durch das Einnehmen eines „Koffeinshots“ direkt vor dem Start (am Abend) lag ich die ganze Nacht wach. Dies warf mich Energietechnisch etwas zurück und die letzten zwei Rennen verhielten sich schwer. Trotzdem konnte ich mir den überraschenden und starken zweiten Rang in der Gesamtwertung sichern!
Auf dieses erste Renngefühl folgte ein kurzer Trainingsausflug an die Sonne von Italien. Jetzt befinde ich mich in einer harten und konstanten Phase in Davos.

2. Teil der Saison 2022/2023
Nach den Erfolgen an den U23-Weltmeisterschaften konnte meine Form noch gut aufrecht erhalten. Es stand ein COC in der Schweiz, Campra, an. Ich fühlte mich locker und stark. Beim Massenstartrennen über 20 Kilometer verpasste ich das Podest als Vierter knapp im Zielsprint. Danach kehrte leider der Husten zurück und ich musste das nächste Rennen auslassen. Von da an folgte ein schwieriger Abschnitt, die Gesundheit erreichte nie wieder ein Toplevel. Beim COC in Frankreich sowie in Italien konnte ich trotz der schwierigen Vorbereitungen verhältnismässig gute Rennen zeigen.
Nach dem Ende der wichtigen COC-Saison standen die Militär Weltmeisterschaften an. Gesundheitsbedingt konnte ich in Schweden nicht viele Rennen bestreiten, es war trotzdem eine unvergessliche Zeit. Wir schliefen zusammen mit allen Schweizer Langläufern, Biathleten und Skitourenläufern in einem relativ kleinen Kasernenraum. Direkt vom Flughafen nach Schweden fuhren wir ins Engadin, wo ich mit meinem Clubkollegen David das letzte Rennen der Saison, den Teamsprint an der Schweizer Meisterschaft bestritt.
Mein Fazit der Saison 22/23: Ich konnte definitiv einen Schritt in Richtung Weltspitze machen, um mitzuhalten muss einfach die Gesundheit perfekt sein und die Form stimmen 🙂

U23 WM Mixed-Staffel 2023
Der letzte Akt der Weltmeisterschaften ist immer die Mixedstaffel, bei welcher zwei Frauen und zwei Männer pro Nation antreten. Dank meinem 9. Rang erhielt ich die Ehre, die Schweiz zu vertreten. Die Staffel ist mein absoluter Lieblingsevent. Man läuft nicht nur für den eigenen Erfolg, sondern zusammen für und mit den Kollegen, mit welchen man das ganze Jahr trainiert. Es werden alle Emotionen vervielfacht, weil sie geteilt werden. Ich lief die zweite Ablösung, riskierte viel während meinem Rennen, denn ich wollte die Norweger und Deutschen, welche sich in der ersten Ablösung ein wenig abgesetzt hatten, wieder einholen. Nach einem soliden Rennen schickte ich Anja auf die Runde, die ein unglaubliches Rennen zeigte. Nach der dritten Ablösung von vieren befand sich die Schweiz auf Medaillekurs. Nadja, die erste Läuferin, und ich liefen und sprangen im Zielgelände umher, feuerten mit aller Kraft den letzten Schweizer an. Nach einem knappen Rennen schaffte er es tatsächlich, den norwegischen Schlussmann im Endspurt zu besiegen – Bronze für das Schweizer Team! Wir sind das drittbeste Land in der Welt! Die Euphorie war riesig, wir jubelten im Ziel und warfen Toni, unseren Endläufer, in die Luft wie einen Fussballtrainer nach dem Sieg einer Meisterschaft. Es folge der letzte Abend mit einer Feier und ein erneut langer Heimweg. Dieser gestaltete sich jedoch nicht so schlimm, denn Toni und ich behielten unsere Medaille um den Hals, bis wir in Zürich aus dem Flugzeug ausstiegen.

U23 WM Einzelstart 20km klassisch 2023
Ich bin eher als ein nervöser Läufer bekannt, der gerne das Tempo kontrolliert und sich in der Spitzengruppe aufhält. Deshalb war mein Start ambitioniert, ich kämpfte mich ausserhalb der Spuren nach vorne und reihte mich unter den Besten ein. Das Tempo, meist kontrolliert von den starken Norwegern oder Amerikanern, war konstant hoch, so dass immer mehr Läufer den Anschluss zur Spitzengruppe verloren. Nach Rennhälfte sah ich mich vorübergehend mit einer Krise konfrontiert, verlor die Spitzengruppe kurz und musste alle Willens- sowie Muskelkraft einsetzten um das Feld wieder einzuholen. Dies gelang und versetzte mir zusätzlich einen Schub. 2km vor dem Ziel durfte ich meinen Lieblingsmoment während einem Langlaufrennen erleben! Ein Schweizer Teamkollege und ich zogen im letzten grossen Anstieg an allen anderen Läufern vorbei; Weltmeisterschaft, kurz vor dem Ziel, dem Feld davonlaufen, angefeuert vom Schweizer Team, ich fühlte mich für einen Moment unbesiegbar. Ich lief an zweiter Stelle in das Stadiongelände ein, da machten sich die Strapazen vom ganzen Rennen bemerkbar. Viele Sprinter, die in der Spitzengruppe noch dabei waren, überholten mich. Im Ziel verlor ich gerade mal 8 Sekunden auf den Weltmeistertitel und übertraf mit dem 9. Rang meine Erwartungen deutlich. Es zeigte mir auf, dass auch wir zu der Weltspitze gehören und sich das Training lohnt.

Schweizermeisterschaft Goms Teil 1 2023
Mit dem Wissen, die Qualifikation für die U23 Weltmeisterschaft zu haben, konnte ich dann den erleichtert ersten Teil der Schweizermeisterschaften in Angriff nehmen. Die Ausweichstrecke im Goms und ihre steilen Anstiege sind berüchtigt. Im Skating Rennen vom Samstag durften wir das alle spüren. Ich fühlte mich im Skating noch nicht ganz stilsicher und war auch mental ein wenig abwesend, was trotzdem in einem akzeptablen fünften Rang, jedoch mit viel Rückstand resultierte. Die klassische Verfolgung am Sonntag war mir danach umso wichtiger. Ich war genervt von der Leistung am Vortag und wollte meine Form unter Beweis stellen. Also startete ich sehr offensiv aus dem Start. Auch wenn ich oben an vielen Anstiegen den sich angesammelten Schnee unter meinen Skis wegkratzen musste konnte ich schnell den Rückstand auf das Podest verringern. Der Grip den ich zuviel hatte fehlte einigen meiner Konkurrenten, was definitiv noch mühsamer ist! In der letzten Runde, nach 14.5 von 15 Kilometern konnte ich zu dem Läufer auf dem dritten Rang aufschliessen und das Rennen im letzten Anstieg für mich entscheiden. Diese Medaille bedeuted mir viel und zudem konnte ich weiteres Selbstvertrauen in der klassischen Technik sammeln. Diese Attribute nehme ich gerne in die weitere Saison mit, denn es steht Ende Januar das absolute Highlight an: Die U23-Weltmeisterschaften in Whistler, Kanada.

Continental Cup Oberstdorf, Deutschland 2023
Am vergangenen Wochenende fand der für mich erste Continental Cup in diesem Jahr in Oberstdorf (GER) statt. Vor allem das Rennen am Sonntag, ein 20km Massenstart Klassisch, war für mich immens entscheidend! Denn es stellte für mich die einzige Möglichkeit für eine Qualifikation an der U23 Weltmeisterschaft in Kanada dar. Beim Sprint vom Samstag kam ich mit den Verhältnissen nicht zurecht, also lag alles am Sonntag. Das Rennen verlief unglaublich, 5 Minuten vor dem Start brach einer meiner Schuhe und ich lief mit zwei verschiedenen (Grösse 46 und Grösse 43). Ich fühlte mich stark, konnte in der Spitzengruppe bis zum Schluss mitlaufen und sprintete auf den 5. Platz. Dies bedeutet die direkte Qualifikation und ein grosser Schritt in Richtung Kaderselektion für das nächste Jahr. Jetzt folgen die Schweizermeisterschaften und nacher der Flug nach Nordamerika!!

Saisonstart 2022/2023
Mein Saisonstart verlief gar nicht wie gewünscht! In Mitte der Snowfarmingphase, welche einen Monat dauert und direkt vor der Saison kommt, begann mir ein Reizhusten Probleme zu machen. Nur mit Mühe konnte ich diesen kurz vor dem ersten Rennen loswerden und fühlte mich bereit loszulegen, da wurde ich von einer Darminfektion einen Tag vor dem ersten Start getroffen. Nach fünf Tagen endete diese, brachte aber wieder den Husten und die Lungenschmerzen hervor, sodass ich meinen Saisonstart auf NACH Neujahr verschieben musste. Beim COC in Zwiesel geht es um viel und ich freue mich, diese Hürde in Angriff zu nehmen. 🙂

Saisonvorbereitung 2022
Die Saisonvorbereitung in diesem Jahr verlief nicht ganz nach Plan. Ich musste bedingt durch einen hartnäckigen Husten eine Woche pausieren und danach zudem noch reduziert trainieren. Nach einer verkürzten Vorbereitung freute ich mich trotzdem auf die ersten internationalen Rennen in Italien. Diese musste ich durch eine durch eine plötzlich auftretende Krankheit musste ich diese auslassen, genau wie die folgenden im Goms. Ich hoffe, dass ich meine Saison Mitte Dezember entweder in Davos am Weltcup oder im COC starten kann!

Trainingslager in Korsika Juni 2022
Das vergangene Trainingslager verbrachten wir in Korsika, die Unterkunft direkt am Meer gelegen. Der Hauptfokus lag auf den langen Einheiten, welche die Ausdauer verbessern. Deshalb legten wir an fast jedem Tag fünf oder mehr Stunden auf dem Fahrrad, den Rollskis oder zu Fuss zurück. Erschöpft doch wesentlich mehr sonnengebräunt wie zuvor folgt jetzt ein spezifischerer Trainingsblock mit vielen Rollski-Einheiten.

U23 Weltmeisterschaften 2022 Norwegen
Die U23 Weltmeisterschaft ist jedes Jahr das Saisonhighlight. Dieses Jahr in Lygna, Norwegen stattfindend hat für mich jedoch schwierig begonnen. In der direkten Vorbereitung wurde ich krank und lag eine Woche ohne Training im Bett. Trotzdem flog ich mit dem Team nach Oslo, wo es mit dem Bus noch 45 Minuten fahrt zu bewältigen gab. Die abgelegene Ortschaft umgeben von Wald und Hügeln ist atemberaubend, jedoch sind dies auch die Rennstrecken. Das Einzelrennen (Klassisch 15km) war das härteste Rennen bisher in meiner Karriere, da es steile und lange Aufstiege in einer langsamen Spur zu bewältigen gab. Ich spürte auch noch die Krankheit, was am Schluss in einem 33. Rang resultierte. Für die Staffel, in welcher wir ein starkes Schweizerteam stellen konnten, fühlte ich mich schon fitter. Ich war jedoch ziemlich nervös, da man in dieser Form von Wettkampf zu viert für die ganze Nation kämpft. Mein Rennen war ansprechend, ich konnte auf Platz 3 übergeben. Lange lagen wir auf Medaillenkurs, jedoch konnte die Russin unsere Schlussläuferin kurz vor Ziel noch abfangen und somit wurden wir undankbare vierte. Trotz der kleinen Enttäuschung ist dies ein starkes Resultat und ein Ausrufezeichen der Schweiz!

Continental-Cup Planica, Slowenien
Die nächste Station des Continental Cups führte uns nach Slovenien, genauer nach Planica. Nach einer fast acht stündigen Fahrt stand ein klassisch 15km Einzelstart, ein Skatingsprint gefolgt von einem skating 15km Massenstart an. Im ersten Rennen (und meiner Lieblingsdisziplin) konnte ich bedingt durch einen knappen Grip nicht das gewünschte Ergebnis erzielen. Der Skatingsprint verlief erwartungsgemäss, genau wie der Massenstart, bei welchem ich nur 15 Sekunden auf den Sieg verlor, jedoch nicht ganz vorne um Topplatzierungen mitkämpfen konnte.

Schweizermeisterschaft Teil 1
Der erste Teil der Schweizermeisterschaften fand am 14./15. Januar im Sparenmoos statt. Den Sprint am Samstag konnte ich nach einem guten Prolog auf dem 11. Platz beenden. Am Sonntag stand meine Lieblingsdisziplin, klassisch 15km Einzelstart, auf dem Programm. Das Wetter und die Verhältnisse waren perfekt, ich startete sehr schnell in das Rennen und konnte durch den Vorsprung der ersten Kilometer die Bronzemedaille ergattern.

Tour de Ski 2021/22
Die Nachselektion für die Tour de Ski kam am Weihnachtsabend ziemlich überraschend. Trotzdem freute ich mich riesig am nächsten Tag auf die Lenzerheide zu fahren, um dort einen Skatingsprint und ein klassisch Distanzrennen zu bestreiten. Vorallem für das Distanzrennen hatte ich grosse Ambitionen! Der Sprint verlief wie erwartet und ich verpasste die Punkte um knappe 5 Sekunden. Das Rennen in der klassischen Technik war geprägt von starkem Schneefall, welcher die Loipe extrem anspruchsvoll machte. Leider sind das Verhältnisse, mit welchen ich noch nicht sehr gut klar komme und deshalb lief ich mit einer Minute Rückstand ziemlich enttäuscht ins Ziel ein. Am nächsten Morgen vervollständigte ich meine persönliche Minitour mit einem mittelmässigen Rennen in Campra auf der Swiss-Cup Ebene.

Welcup Davos 2021
Mein erster Start im Weltcup in Davos war definitiv jetzt schon ein Saisonhighlight! Im Distanzrennen am Sonntag verpasste ich die Punkte um knapp eine Minute, was ein zufriedenstellendes Resultat ist, denn mein Rennen war noch nicht wirklich perfekt. Trotz dem, die Atmosphäre mit allen Fans, Freunden und Familie war unvergesslich!

Continental-Cup Ulrichen
Mein erstes Rennwochenende der Saison 21/22 war soweit speziell, da ich das erste Mal in der Elitekategorie (20Jahre und älter) starten durfte. Vor den Rennen, welche im Goms stattfanden, hatte ich noch keine Ahnung wo ich mich rangmässig platzieren würde. Diese Ungewissheit war jedoch kein Problem, denn bereits im ersten Wettkampf (Klassisch 15km Einzelstart) konnte ich im Continental Cup auf den 10. Rang und im Swiss-Cup knapp hinter dem Podest auf Rang 4 laufen. Auch die folgenden Rennen (Skatingsprint und Skating 15km Massenstart) zeigten einen klaren Fortschritt auf. Im Massenstart konnte ich durch einen Zielsprint sogar den Sieg im Swiss-Cup ergattern!



